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Eine WG für mehrere Generationen

Patchworkleben Generartionen Wohnen

Papi, Mami und die Kinder: Dieses Modell wird zwar in manchen Werbespots immer noch gerne als das ideale Modell bemüht, aber es ist doch nicht mehr von wirklichem Bestand. Die Singles nehmen zahlenmässig zu, und an diesem Trend wird sich auch nicht viel ändern. Wenn Du weder das eine noch das andere Modell grundsätzlich reizvoll findest, könntest Du einmal über eine ganz andere Form des Lebens und Wohnens nachdenken, eine WG, in de mehrere Generationen leben.

Mit WG verbinden viele Menschen eine Übergangsphase, die man als Student oder Lehrling durchläuft, weil das Geld für eine eigene Wohnung noch nicht reicht, oder weil man noch nicht den Partner fürs Leben gefunden hat. WG riecht sozusagen nach Armut bzw. Geldknappheit, nach einer Küche, in der keiner so recht sauber machen will, und nach Batterien leerer Bierflaschen, die keiner entsorgt. Soweit die Bewertung und das Klischee. Wenn Du Dir aber den Trend zu Mehrgenerationen-WGs ansiehst, kannst Du nicht umhin anzuerkennen, dass diese Häuser mit viel Platz etwas ganz Anderes, wenn man so will, sogar etwas Revolutionäres sind. Sie sind ganz sicher etwas für die Menschen, die frei leben wollen, aber nicht allein, also ungebunden, aber mit dem Gefühl, mit Anderen verbunden zu sein - freiwillig.

Viel Platz für alle

Nicht in einer kleinen Wohnung nur ein Zimmer zu bewohnen, wie in der klassischen WG, sondern in einem Haus mit anderen Menschen zusammen viel Platz zu haben, das klingt doch schon einmal gut. Wenn Du Dich als freier Mensch begreifst, bleibst Du auch frei in einem solchen Projekt, denn in aller Regel gibt es Türen, die man abschliessen kann, aber auch einige gemeinsame Räume. Die Beste aller Welten, so könnte man dieses Modell nennen, und es ist auch ganz weit von der Notgemeinschaft und Enge einer klassischen WG entfernt. Es ist auch nicht gesagt, dass nur Einzelwesen in einem solchen Projekt wohnen. Vielfach kommt ein guter Mix zusammen aus Familien mit kleinen Kindern, Singles und Senioren, als Paar oder allein. Egal, wie die Zusammensetzung ist: Man kann hier sehr viel gewinnen.

Immer jemanden zum Sprechen haben

Wenn Dir dieses "frei, aber nicht allein sein" Modell gefällt, schau Dir vorhandene Projekte bei einem Besuch an. Wenn Du Glück hast, wird gerade ein Hoffest gefeiert, ein Tag der offenen Tür lädt Aussenstehende ein. Was Du sehen kannst, sind in der Regel sehr zufrieden wirkende Leute, die auch ganz sicher keine Angst vor dem Alter oder der Vereinsamung haben. Alte Menschen geben ihr Wissen weiter, helfen Kindern bei den Schularbeiten. Junge Menschen besorgen für die älteren WG-Genossen die Einkäufe. Wenn Du Dir die Alternative vorstellst, allein oder zu zweit in einer Wohnung zu sitzen, wird Dich das sicher überzeugen. Eine Galerie, ein Saal für Veranstaltungen, ein Garten, in dem alle gerne "herum puzzeln", das kann doch ein kleines Paradies sein, in dem niemand gross Verabredungen ausserhalb treffen muss (aber natürlich kann), weil immer jemand da ist. So könnte doch Deine Zukunft auch aussehen
Tipp: Im Internet finden sich immer mehr Menschen zusammen, die solche Projekte planen. Nimm schon einmal Kontakt auf, vielleicht ist die richtige "Crew" für Dich dabei.

Bildquelle: Mimirebelle / pixabay.com

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